Psychodrama mit Kindern

Für Kinder ist „spielen“ das Natürlichste auf der Welt. Durchs Spielen kann das Kind Erlebnisse und Erfahrungen verarbeiten. Auf diese Weise findet körperliche, emotionale und kognitive Entwicklung statt. Gleichzeitig setzt sich das Kind mit sich und der Gruppe auseinander. 

Monodrama - Psychodrama im Einzelsetting:

Beim Spielen können Kinder bereits sehr früh gut zwischen Fantasie und Realität unterscheiden. Im Monodrama stellen die Kinder mit Hilfe von Handpuppen, Playmobilfiguren, unterschiedlichen Tieren und Märchenfiguren oder auch selbst hergestellten Objekten ihre Lebenswelt (auf einer Bühne) dar. Im Gegensatz zur realen Welt haben die Kinder in der Therapie die Möglichkeit, ihre Lebenswelt zugunsten ihrer Wünsche und Bedürfnisse zu verändern. Sie dürfen - müssen sogar - bestimmen, wer stark ist und wer schwach, wer frech ist und wer noch ein bisschen schüchtern, wer Schutz braucht und was der Beschützer tun soll. Das Kind bestimmt das Thema und die Handlung. Ich als Psychotherapeutin nehme die Rolle der Gefährtin ein, die das Kind auf seinem Weg begleitet und den Rahmen vorgibt. Je nach Alter und Entwicklungsstand kommen dabei unterschiedliche kreative und erlebnisorientierte Techniken zum Einsatz. Im weiteren Verlauf kann das Gelernte, Erprobte und Bewährte im Alltag und/oder in einer Gruppenpsychotherapie angewandt werden.

Gruppenpsychotherapie:

Der kindliche Alltag ist geprägt durch Gruppengeschehen – innerhalb der Familie, der Schule, des Freundeskreises oder bei organisierten Freizeitaktivitäten. Haben Kinder Schwierigkeiten, in den verschiedenen Gruppen ihren Platz zu finden, fallen sie häufig durch störendes und „unpassendes“ Verhalten auf. Sie werden zunehmend zu Außenseitern oder „Sonderfällen“, was sie auf Dauer in ihrer Entwicklung beeinträchtigen kann.
Das Spielen (Rollenspiel bzw. Symbolspiel) in einer Therapiegruppe ermöglicht es den Kindern, im geschütztem Rahmen neue Rollen zu erproben um diese in weiterer Folge in den Alltag zu integrieren. Das Kind lernt, die Regie für sein Spiel zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und selbstgewählte Handlungen zu setzen. Gelungene Begegnungen stärken den Glauben an seine Selbstwirksamkeit.
Als Gruppenleiterin gebe ich den Kindern die Möglichkeit, zuerst für sich alleine zu spielen und begleite dann den Prozess in Richtung Mitspielen in der Gruppe. Obschon verschiedene Spielformen und Materialien eingesetzt werden, laufen die Spielphasen immer gleich ab und bieten auf diese Weise Kontinuität und Sicherheit.
 
Familien- oder Elterngespräche begleiten den Therapieprozess und werden in regelmäßigen Abständen vereinbart.
 

Kontakt

Psychodramapraxis
Franziska Pernthaner
Psychotherapeutin in Ausbildung
unter Supervision
Fridau 6/2/1
A-3200 Obergrafendorf
Mobil +43 (0) 699.18 88 12 13
 
Termine nach Vereinbarung.
 
Psychodramapraxis Franziska Pernthaner · Fridau 6/2/1 · A-3200 Obergrafendorf
Mobil +43 (0) 699.18 88 12 13 · eMail info@pdp-pernthaner.at